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WANDERWEGE DES ZWECKVERBANDS ROTHSEE

Wanderweg Nr. 5


Er führt in das nördliche Umland des Rothsees, wo einst die Jagdgrenze der Fürstentümer Brandenburg-Onolzbach und Kurpfalz-Bayern verlief, was zwei alte Grenzsteine an der Strecke belegen. Der Weg führt entlang der alten Straße und unterquert dann die Staatsstraße 2225 zwischen Hilpoltstein und Allersberg. In Richtung Eulenhof geht es dann weiter, bis der Weg kurz nach der Autobahnunterführung der A 9 und die ICE-Neubaustrecke einen Knick nach links macht.

Kurze Waldstücke und Felder wechseln sich nun ab, bis in der Nähe der Autobahnanschlussstelle Roth - Allersberg die Staatsstraße 2237 zwischen Roth und Allersberg überquert werden muss. Über einen gepflasterten Flurbereinigungsweg wird der Ort Altenfelden erreicht. An der Altenfelder Hauptstraße geht es nun nach links unter der A 9 hindurch und der ICE Brücke vorbei am Bahnhof Allersberg (Rothsee) in Richtung Harrlach.
Etwa 500 m nach der Ortschaft führt der Weg dann in den Brunnauer Forst. Der erste der beiden Hoheitssteine erscheint bald am rechten Wegesrand. Ein sehr gut erhaltener Stein, der die Jagdgrenze zwischen dem Fürstentum Brandenburg-Onolzbach (Oberamt Roth) und dem kurzpfalz-bayerischen Territorium (Pflegeamt Allersberg) markierte. Frischluft tanken und die Ruhe genießen heißt es jetzt bei einer ca. 45-minütigen Wanderung durch den Brunnauer Forst, ehe kurz vor der kleinen Ortschaft Guggenmühle der Wald wieder verlassen wird. Erstmalige Erwähnung fand die Guggenmühle, welche am Brunnbach liegt, im Jahr 1544. Bis zur Gebietsreform 1972 war Guggenmühle zusammen mit Brunnau und der Wagnersmühle eine eigene Gemeinde. Seit 1972 gehört Guggenmühle zum Markt Allersberg.

Nördlich an Guggenmühle und der Wagnersmühle vorbei führt der Weg nun zu der an der Staatsstraße 2237 gelegenen Ortschaft Brunnau. An einer übersichtlichen Stelle wird dann die Staatsstraße überquert, und einige hundert Meter weiter führt der Weg wiederum in den Wald hinein. Schon bald ist der alte „Judenweg“ erreicht. Ein weiterer Hoheitsstein ist hier zu finden. Auch sein Zustand ist als sehr gut zu bezeichnen. Bei genauem Hinsehen können sogar Jahreszahlen und Wappen entziffert werden. Nun wird der „Judenweg“ verlassen, und über eine Anhöhe führt der Wanderweg bis kurz vor die Ortschaft Heubühl, wo der Wald wieder verlassen werden muss.

Nachdem die Verbindungsstraße zwischen dem Rothsee und der Staatsstraße 2237 überquert ist, geht es am Waldrand entlang weiter, bis eine Schotterstraße erreicht wird, die in östlicher Richtung entlang an der Rothsee-Vorsperre nach Fischhof führt. Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück Weg durch einen wunderschönen Mischwald, bis der Ausgangspunkt, der Parkplatz Appelhof, erreicht ist.

Besonderheiten:

Einkehrmöglichkeiten in Gaststätten in Altenfelden und Brunnau


Länge und Gehzeit:

14 Kilometer / ca. 3 - 3,5 Stunden


Karte:


Kartographie: http://www.b-spachmueller.de



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